Leistungsübersicht

    Folgendes bieten wir Ihnen:

    24 Stunden an 365 Tagen Einsatzbereit
    Mobile Einsatzmöglichkeit
    Flexible Einsatzmöglichkeit
    Kurzfristige Terminierung
    Schnelle Prüfergebnisse und Dokumentation
    Prüfung im eingebauten Zustand
    Produktionsbegleitende Qualitätskontrollen

    Zertifiziertes Personal nach DIN EN ISO 9712 
    SCC/SGU zertifiziertes Personal
    Prüfaufsichten

    Projektleiter
    Ausgebildete Ersthelfer
    Schutz vor Produktionsausfällen
    Schutz vor Imageverlusten


    Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung
    Werkstoffprüfungen dienen der Früherkennung von Materialschäden an Produkten und Anlagen. Die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung kurz ZfP ist ein Sammelbegriff für verschiedene Prüfverfahren, mit der die Qualität eines Bauteils bezüglich seiner Materialbeschaffenheit an der Oberfläche oder im Bauteilinneren geprüft werden kann, ohne die Komponente selbst zu beschädigen, oder dauerhaft zu verändern. Die ökonomischen und finanziellen Vorteile im Vergleich zu einer zerstörenden Prüfungen sind damit offensichtlich. Die ZfP bedient sich der physikalischen Messtechnik und nutzt das gesamte Spektrum möglicher Energie Wechselwirkungen, welche die Physik zulässt. Grundsätzlich gilt jedoch die zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen offenbaren Fehler, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben wie mangelhafte Schweißnähte, Rissbildungen im Material, Lunker oder Einschlüsse.

    Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht, der von uns angewandten Verfahren.


    Röntgenprüfung

    Röntgenprüfung

    Die Röntgenprüfung ist ein bildgebendes Verfahren zur Grobstrukturuntersuchung, welches an nahe zu allen Werkstoffen Anwendung findet. Durch das erzeugen von Hochspannung und dem anschließenden abbremsen auf einen „Target“, entsteht die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitende Röntgenstrahlung. Durch die geringen Wellenlängen und der hohen Frequenz durchdringt die Röntgenstrahlung auch sehr massive Stahlteile. Am Grad der Schwärzung auf dem Röntgenbild/Röntgendetektor, lassen sich je nach Stärke und Dichte eines Werkstückes Materialtrennungen oder Schweißfehler erkennen. Die Röntgenprüfung ist mittels unseren Laborwagen mobil einsetzbar.

    Ultraschallprüfung

    Ultraschallprüfung

    Bei der Ultraschallprüfung (Impuls-Echo-Verfahren) handelt es sich um eine Laufzeitmessung, welche in fast allen Materialien Anwendung findet. Wie alle zerstörungsfreien Prüfverfahren ist die Ultraschallprüfung genormt und wird nach bestimmten Richtlinien durchgeführt. Es handelt sich um eine Volumenprüfung welche sich hervorragend zum Auffinden von flächenhaften Inhomogenitäten wie z.B. Rissen, Bindefehlern, Delaminationen etc. eignet. Wie aus der Medizin bekannt, wird der Schall über ein Koppelmittel in das Bauteil transferiert. Die Höhe und Position der Amplitude, welche über die Reflektion an den Grenzflächen erzeugt und am Monitor sichtbar gemacht wird, gib dem Prüfer Aufschluss über die innere Beschaffenheit des Produktes. Unser Einsatzbereich für die Ultraschallprüfung ist die Schweißnahtprüfung, Schmiedeteil- und Gussteilprüfung sowie Verfahrensprüfungen.

    Ultraschall Phased Array

    Ultraschall Phased Array

    Das Phased Array Ultraschalverfahren findet Anwendung bei der Korrosionsprüfung, Wanddickenbestimmung und Volumenprüfung von Schweißnähten. Durch eine gerichtete Abstrahlung von Schallimpulsen mit sogenannten Gruppenstrahlern, kann durch eine zeilenweise Abtastung ein dreidimensionales Bild errechnet werden. Es handelt sich um eine sehr effiziente Methode, da verschiedene Einschallwinkel und Fokustiefen mit nur einem Prüfkopf kombiniert werden können.

    Wanddickenmessung

    Wanddickenmessung

    Die Wanddickenmessung ist die am häufigsten eingesetzte Prüftechnik in der Ultraschallprüfung. Die Präzisionswanddickenmessung wird hauptsächlich bei der Qualitätsüberwachung von Einzel- und Serienbauteilen sowie zur Detektion von Erosions- und Korrosionsschäden eingesetzt. Der Vorteil der Wanddickenmessung mit Ultraschall im Vergleich zur mechanischen Messung liegt darin, dass die Zugänglichkeit, wie es bei Rohren und / oder Tanks der Fall ist, den Zugang von nur einer Seite notwendig macht.

    Magnetpulverprüfung

    Magnetpulverprüfung

    Die Magnetpulverprüfung wird zum Auffinden von flächigen Materialtrennung in ferromagnetischen Werkstoffen verwendet und bietet höchste Empfindlichkeit für den Nachweis von Oberflächenungänzen. Durch Einbringung eines Magnetfeldes in den Prüfgegenstand, zeichnen die Feldlinien, welche durch eine Anzeige an der Oberfläche umgeleitet werden, eine klar definierte Anzeige ab. Die Prüfungen können wahlweise schwarz-weiß oder fluoreszierend unter UV-Licht angewandt werden.

    Farbeindringprüfung

    Farbeindringprüfung

    Die Farbeindringprüfung dient zum Auffinden von Oberflächenfehlern wie z.B. Risse, Bindefehler oder Poren. Die Kapillarwirkung sorgt für das Eindringen des roten, als auch dem floureszierenden Prüfmittel, in die zur Oberfläche hin offenen Fehler. Nach erfolgter Zwischenreinigung kann der Entwickler aufgebracht werden und bereits nach kurzer Zeit ein Ergebnis liefern. Das Verfahren eignet sich für nahezu alle metallischen und nichtmetallischen Materialien.

    Sichtprüfung

    Sichtprüfung

    Die Sichtprüfung stellt einen wichtigen Bestandteil zur zerstörungsfreien Prüfung dar. Sie sollte jedem Verfahren vorausgehen. Sie gibt Aufschluss über Fehler an Materialien, die Abweichungen der Maße, Verarbeitung von Schweißnahtunregelmäßigkeiten oder Mängel der Güte und Beschaffenheit von Oberflächen. Für die Sichtprüfung werden verschiedenste Hilfsmittel benutzt, wie z.B. Lupen und Videoendoskope.

    Vakuum-/Dichtheitsprüfung

    Vakuum-/Dichtheitsprüfung

    Bei der Dichtheitsprüfung unterscheidet man, zum Nachweis der Dichtheit, in Vakuum oder Überdruckverfahren. Klassische Einsatzgebiete sind der Tankbau, Rohr- und Schiffsbau. Für beide von uns angebotene Verfahren nutzen wir ein Lecksuchspray zur Lokalisierung der Undichtigkeit.

    Härteprüfung

    Härteprüfung

    Bei der Härteprüfung wird die Prüfoberfläche mit verschiedenen Prüfkörpern einer bestimmten Kraft ausgesetzt. Die Eindringtiefe liefert Aufschluss über den Härtegrad und somit die mechanischen Eigenschaften und Verschleißfestigkeit von Stählen. Die Härteprüfung liefert wichtige Informationen über die Gefügeeigenschaft, beispielsweise nach der thermischen Behandlung von Produkten. Je nach Kundenwunsch wird das Ergebnis in (Vickers-, Leeb-Härte-, Rockwell-, Brinell-, UCI- und TiV-Verfahren) angegeben.

    Risstiefenanalyse

    Risstiefenanalyse

    Die Risstiefenanalyse wird genutzt Risstiefen an Werkstücken aus Stahl, Eisen und Austenit, sowie am Kupfer, Messing, Aluminium und die meisten Nichteisenmetalle zu bestimmen. Die Potenzialsondenmethode basiert auf Messung des elektrischen Widerstandes zwischen zwei Punkten auf der Oberfläche eines metallischen Werkstücks. Die potentialsondenmethode liefert neben dem Ultraschall Verfahren, welches aus geometrischen Gründen nicht immer angewandt werden kann, die zuverlässigsten Ergebnisse.

    Schichtdickenmessung

    Schichtdickenmessung

    Bei der Schichtdickenmessung werden Beschichtungen, beispielsweise bestehend aus Lack oder Farbe die auf einer festen Oberfläche aufgetragen sind, ermittelt. Durch geeignete Messgeräte, z.B. eines Leptoskopes, werden die Beschichtungsstärken mit Hilfe der Magnetinduktionsmethode (Fe-Messung) oder der Wirbelstrommethode (NFe-Messung) bestimmt. Die Schichtdicke gibt Aufschluss über die Funktionalität und den Korrosionsschutz der Bauteilkomponenten.